Die IFA in Berlin...
S. (09:26 PM) :
ich geh mal pennen, damit ihr morgen nicht wegen mir auf der autobahn sterben müsst
soweit wahr gemacht hatte (wir mussten nicht sterben) und auch der fiese Stau auf den letzten zwei Kilometern vorm Ziel überwunden war, ging's rund.
Der U10 von iRiver mit neuartigem Bedienkonzept - der drucksensitive Bildschirmrand "ersetzt" die Knöpfe - fungiert nicht nur als mobiler Music-Player und spielt Videos auf dem 2,2 Zoll großen Display ab, man kann ihn mit der optionalen Docking Station samt Stereolautsprechen auch als Wecker nutzen. Radio, MP3/ Ogg Vorbis, MPEG-4 - alles kein Problem. Auch eine Fernbedienung gibt's dazu. Was will man mehr? Etwas weniger bezahlen vielleicht, denn mit der 1 GB-Version und Dockstation kommt man nicht unter 300,- € davon.
Die koreanische Firma Indtek bittet auf ihrer Website darum, sie im Voraus zu informieren, falls man den Stand (und das Business Meeting) besuchen möchte. Durchaus üblich, aber es drängte sich ein wenig der Verdacht auf, dass das etwas mit dem WinMahjong spielenden Standpersonal (kein Scherz) zu tun hatte...
Auf jeden fall haben die Jungs ihre Viewpia getauften LCD-Fernseher, die besonders durch ihren Preis bestechen, um ein neues Feature namens "NIMP" ergänzt, ausgeschrieben: "Neo Integrated Media Player", wobei der Name Programm ist: Per USB lassen sich Festplatten oder beispielsweise auch Digitalkameras anschließen und die dort gelagerten Mediendateien abspielen. Aufnehmen geht auch, allerdings ohne EPG. Die graphische Oberfläche macht leider nicht gerade den edelsten Eindruck. Eine feine Sache mit Detailmängeln also. Aber wo gibt's die nicht?!
Panasonic hatte unter anderem einen 65 Zoll großen Plasma-TV der Viera-Reihe im Repertoire - einer der größten weltweit. Diese Behauptung ("Wir haben den größten!") stellte allerdings in etwa jeder zweite Hersteller auf. Samsung schien da der wahre King im Ring zu sein: 102 Zoll maß der Plasma-, 82 Zoll der LCD-Fernseher.
Die so ziemlich brillantesten Displays gab es bei Sharp (zwei von zwei befragten Personen entschieden so). Photos können das nur unzureichend wiedergeben, das muss man mit eigenen Augen gesehen haben.
Ebenfalls bei Sharp gab es den beeindruckenden Prototyp Two-Way Viewing-Angle LCD zu sehen, der je nach Blickwinkel (rechts oder links) ein anderes Bild anzeigt. Wie gut das funktionierte, zeigt folgendes Video:
Den Award für den eindeutig dümmlichsten Slogan heimst TSAY-E ein:
We are a manufacturer.
"Wir sind ein Hersteller." - Da fehlen einem doch die Worte...
Der Stand von Sony, besser gesagt die Halle von Sony, war ebenfalls beeindruckend und machte dem neuen Slogan "like.no.other" alle Ehre. Ein Meer von Tüchern ließ den Besucher stellenweise die Orientierung verlieren - Cube war ein Dreck dagegen.
Kumpane D., der sich zuvor von Kumpane S. und mir getrennt hatte, da er bei Sony stundenlang PSP spielen wollte, wurde das besonders zum Verhängnis: Er fand die PSP-Area nicht. Und spielte letztlich keine Sekunde PSP. So hätte das Abteil ausgesehen:
Welche tausend weiteren Dinge und Sachen es noch zu sehen gab, was später im IMAX lief und welch Gefahren in dieser Passage lauerten? Vielleicht liefert die baldige Fortsetzung ja einige Antworten...
Update: Zu Teil 2.

Aufgenommen: Okt 01, 03:58