Montag, 9. Januar 2006
Überraschend hat Audi auf der North American International Automobile Show in Detroit eine neue Studie aus dem Hut gezaubert, den
Roadjet. Auf den ersten Blick als A3-Nachfolger denkbar, die Maße jedoch (genau zwischen A4 und A6) sprechen eher für einen A5... Man weiß es nicht, vielleicht bleibt's auch bei der bloßen Studie, doch die Seriennähe ist abgesehen von diversen Elektronikspielereien nicht von der Hand zu weisen, vor allem optisch und formal, dementsprechend wird sie auch nicht dementiert.

Audi Roadjet Concept
Angetrieben wird die Studie vom 3.2-Liter-V6-FSI, hier ganze 300 PS stark. Das Interieur-Design erinnert nicht zu knapp an den
Allroad Quattro Concept und
Shooting Brake Concept (huch, auf audi.de ist dessen Special verschwunden?!). Im Fond gibt's komfortable Einzelsitze (fänd' ich übrigens Klasse sowas, zumindest als Option) samt Bildschirmen sowie eine eher weniger realistische Espressomaschine und für jeden Sitzplatz einen eigenen MMI-Controller. Dazu "Audi drive select", das Motor, Getriebe, Lenkung und Dämpfer nach eigenem Belieben konfiguriert (von dynamisch-sportlich bis komfortabel) sowie Car-to-Car-Communication per WLAN. Nicht schlecht. Bleibt zu hoffen, dass zumindest Teile wie "drive select" es auch in die Serie schaffen, denn persönlich sehe ich im Fahrwerksbereich das größte Verbesserungspotential (die adaptive air suspension bleibt außen vor, es geht mir um die herkömmlichen Stahlfederungen).

Audi Roadjet Concept
Wie üblich haben die
GermanCarFans einen dicken Artikel dazu am Start.