... oder so ähnlich. Eher zufällig bin ich über das
Logitech Wireless Music System for PC gestolpert und habe damit wohl das gefunden, was ich schon eine lange Zeit suche: Ein schnurloses digitales Übertragungssystem für Audio-Daten. Zweck: Mobil vom Notebook aus Musik zur Stereoanlange (AV-Receiver) schicken, und zwar anwendungsunabhängig (!) und in bestmöglicher Qualität.

Logitech Wireless Music System for PC
Ein analoges Funkübertragungsset von Conrad (naja, sogar zwei) liegen schon lange in meinen (wohlsortierten) Elektronik-Kartons herum, warteten aber bisher vergeblich auf ihren Einsatz. Die fetten Teile können 3 Cinch-Signale über 2,4 GHz schicken, aber analog (WLAN gab es damals noch gar nicht...) und eignen sich eben aufgrund ihrer Größe nur zum stationären Einsatz - um Mobilität und Qualität wäre es also nicht gut bestellt.
Aber auch in der Neuzeit gab es nicht viel erwähnenswertes in diesem Bereich. Natürlich existieren Produkte wie die
Roku SoundBridge oder
Terratec NOXON audio, allerdings bedarf es stets einer spezifischen Software bzw. Media-Players, um die Geräte anzusprechen, sprich: Winamp auf, Musik an - No Chance. Klar, in der Not frisst der Teufel Fliegen, warum nicht einmal temporär auf
Musimatch umsteigen? Weil das gar nicht immer möglich ist, z.B. bei (dem neuen, legalen)
Napster.
Es soll also schlicht alles gesendet werden, was auch sonst aus den Lautsprechern kommt, mehr verlange ich doch gar nicht.
In diese Richtung ging ein System vom Mainboard-Hersteller Albatron, das auf den genialen Namen
Widio hört. Die Tatsache, dass der Empfänger (ausschließlich) akkubetrieben läuft, zwar die Übertragung digital, aber die Verbindung jeweils analog (über Klinke/ Cinch) erfolgt und höchstens noch bei eBay vereinzelte Exemplare zu bekommen sind, lassen aber auch eine eher mäßige Umsetzung schließen.
Doch das Logitech-System scheint fast alle Wünsche zu erfüllen, was ein
Test bei netzwelt.de bestätigt, auch im Detail eine sehr durchdachte Lösung:
Um Musik auch in verschiedene Räume übertragen zu können, lassen sich bis zu 16 Empfänger einbinden. Eine auf CD mitgelieferte Software steuert dann die Ausgabe an die unterschiedlichen Zimmer. Eine Installation der Software lohnt sich aber auch so. Hier lässt sich nämlich zum Beispiel regeln, ob die Systemtöne von Windows über die Stereoanlage, über die PC-Boxen oder überhaupt nicht ausgegeben werden sollen.
Kleiner Wehrmutstropfen: Ein Digitalausgang (S/P-DIF) fehlt, aber man kann halt nicht alles haben. Gibt's übrigens auch
für iPod/ MP3-Player.