Dienstag, 24. Januar 2006
Die HDMI-Schnittstelle soll den altehrwürdigen Scart-Anschluss beerben. Doch das für HDTV unumgängliche Digitalkabel macht mehr Probleme als gedacht, wie das Magazin "video" herausfand.
Im
aktuellen Heft (02/2006) las ich es bereits, nun ist der Artikel über die Probleme mit der neuen digitalen AV-Schnittstelle auch beim
Spiegel Online zu finden. Was die Sache noch ärgerlicher macht: Im Grunde ist pimär der Kopierschutz HDCP Schuld daran:
Doch manchmal scheint dieser Kopierschutz etwas überfordert zu sein. Im Test des Pace DS 810 HD - einem der ersten HDTV-fähigen Satellitenreceiver für Premiere überhaupt -, kam es an unterschiedlichen TV-Geräten und Beamern immer wieder zu Verzögerungen, wenn die Tester von einem nicht kopiergeschützten HDTV-Kanal auf "Premiere HD Film" mit HDCP umschalteten. Mal blitzte das Bild grünlich auf, mal spratzelte für eine halbe Sekunde graues Schneegestöber über den Bildschirm, oder es knackte auf den Lautsprechern. In einigen Fällen hielt die Störung sogar länger an.
Ein katastrophaler Zustand also für die Schnittstelle der Zukunft. Und das alles schon bei einer Direktverbindung. Noch schlimmer kommt's beim Einsatz eines AV-Receivers:
Schwieriger wurde es, als die Tester die HDMI-Verbindung zunächst zu einem entsprechend bestückten AV-Receiver und von dort zu einem Beamer führten. Alle verfügbaren AV-Receiver mit HDMI leiteten zwar die Bilder nicht kopiergeschützter HDTV-Kanäle weiter, den HD-Filmkanal mit seinem HDCP-Kopierschutz aber ließen die meisten nicht durch.
Eine Systematik dahinter ist nur schwer zu erkennen. [...]
[...] Während Yamaha und Marantz dabei auch den Ton via HDMI verarbeiten, schaltet der Onkyo Audiound Videosignale nur zum TV durch.
Dem Fazit kann man sich daher nur in vollem Umfang anschließen:
Die Hersteller müssen diese Probleme schnellst möglich in den Griff bekommen. Denn mit Grieselbildern, verweigerter Kommunikation oder Zwangs-Umstecken kommt HDTV kaum in Fahrt.
Dienstag, 24. Januar 2006
Diese Tage gehen so einige Elfantenhochzeiten über die Bühe, zuletzt z.B.
kaufte Seagte Kokurrent Maxtor für 1,9 Milliarden US-Dollar. Schon dies rief ungläubiges Stauen in mir hervor, da man mit manchen Sachen einfach nicht rechnet.
Genauso auch im aktuellen Fall, der finanziell gesehen sogar nahezu viermal so schwer ist. Warum dies ziemlich überraschend kommt, fasst golem.de im
Aufmacher der News zusammen:
Disney will das auf computeranmierte Filme spezialisierte Studio Pixar für rund 7,4 Milliarden US-Dollar im Rahmen eines Aktientauschs übernehmen. Seit Jahren sind Disney und Pixar Partner, doch Anfang 2004 kündigte Pixar die Zusammenarbeit auf, der kommende Film "Cars" wäre demnach das letzte gemeinsame Projekt gewesen. Doch nun kommt alles anders.
Tja, einfach unglaublich...
Mittwoch, 18. Januar 2006
Ziemlich dekadent, aber doch irgendwie cool und bei genauer Betrachtung der Sachverhalte gar nicht mal so dumm, die Idee. Was es genau mit dem Carloft auf sich hat, erfährt man im
Interview mit den Erfindern bei auto-motor-und-sport.de.

Carloft
Ein kleiner Ausschnitt:
Die Garage wird zur Loggia, das Loft fürs Auto ist Teil der Luxuswohnung und der Fetisch Auto damit endgültig überhöht. Ist Carloft ein Thema für Exzentriker oder steckt mehr dahinter?
Dick: Na klar. Carloft ist zunächst ein abgefahrenes Thema. Aber es ist weit mehr, wenn man mal genauer auf Themen wie Mobilität in Großstädten schaut, Sicherheit, Wirtschaftlichkeit und die Riesenprobleme, die es in Städten mit Parkraum haben.
Mittwoch, 18. Januar 2006
Ein technisch und optische äuerst vielversprechendes Produkt hat die Firma Avega Systems auf der CES 2006 in Las Vegas angekündigt, wie
golem.de meldet:
In Verbindung mit einem als UPnP-Server dienenden PC und einer dafür mitgelieferten Software ist auch eine Mehrraumbeschallung möglich. Dabei lassen sich mehrere Lautsprecher zu Zonen bündeln und die gleichen oder unterschiedliche Musikstücke, Internet-Radiosender bzw. Streams wiedergeben. Die Boxen verstehen sich auf die Audioformate AAC, MP3, WMA, OGG, FLAC, PCM und WAV sowie die Raumklang-Standards Dolby Digital, Dolby Digital EX, Dolby Prologic IIx und DTS (ES, 96/24, Neo:6).
Die Produktion des ersten High-End-Boxen-Sets mit Namen "Oyster Series 1" soll Ende des ersten Quartals 2006 beginnen. Die Stereo-Boxen im Design-Gehäuse leisten je 200 Watt RMS, bieten einen Rauschabstand von über 115 dB, verarbeiten Sampling-Raten bis 24 Bit/192 kHz, verfügen über zwei optische S/PDIF-Eingänge, eine USB-Schnittstelle und werden in neun verschiedenen Farben angeboten.

Oyster Series 1
Lediglich der angepeilte Preis von 3.000 US-Dollar lässt die Euphorie für die schicken Teile etwas schwinden, selbst wenn auch günstigere Versionen in Planung sind (siehe
News bei golem.de)...
Montag, 16. Januar 2006
Laut einer
Meldung von Yahoo verlagert
iRiver seine Europazentrale von Deutschland in eine hauseigene Abteilung in Korea, was vermuten lässt, dass auch keine neuen Produkte in Europa mehr erscheinen werden. Die Übermacht vor allem von Apples iPod, der 90% Marktanteil bei den HDD-basierten- und 50% bei den Flash-Playern hat, sei einfach zu groß. Äußerst bedauerlich, wenn man sich innovative Modelle wie den
U10 anschaut...

iRiver U10
Montag, 9. Januar 2006
Überraschend hat Audi auf der North American International Automobile Show in Detroit eine neue Studie aus dem Hut gezaubert, den
Roadjet. Auf den ersten Blick als A3-Nachfolger denkbar, die Maße jedoch (genau zwischen A4 und A6) sprechen eher für einen A5... Man weiß es nicht, vielleicht bleibt's auch bei der bloßen Studie, doch die Seriennähe ist abgesehen von diversen Elektronikspielereien nicht von der Hand zu weisen, vor allem optisch und formal, dementsprechend wird sie auch nicht dementiert.

Audi Roadjet Concept
Angetrieben wird die Studie vom 3.2-Liter-V6-FSI, hier ganze 300 PS stark. Das Interieur-Design erinnert nicht zu knapp an den
Allroad Quattro Concept und
Shooting Brake Concept (huch, auf audi.de ist dessen Special verschwunden?!). Im Fond gibt's komfortable Einzelsitze (fänd' ich übrigens Klasse sowas, zumindest als Option) samt Bildschirmen sowie eine eher weniger realistische Espressomaschine und für jeden Sitzplatz einen eigenen MMI-Controller. Dazu "Audi drive select", das Motor, Getriebe, Lenkung und Dämpfer nach eigenem Belieben konfiguriert (von dynamisch-sportlich bis komfortabel) sowie Car-to-Car-Communication per WLAN. Nicht schlecht. Bleibt zu hoffen, dass zumindest Teile wie "drive select" es auch in die Serie schaffen, denn persönlich sehe ich im Fahrwerksbereich das größte Verbesserungspotential (die adaptive air suspension bleibt außen vor, es geht mir um die herkömmlichen Stahlfederungen).

Audi Roadjet Concept
Wie üblich haben die
GermanCarFans einen dicken Artikel dazu am Start.
Mittwoch, 4. Januar 2006
Dieses Frühjahr soll er kommen, der neue S6. Mit dem aus S8 und Lamorghini Gallardo bekannten 5.2-Liter-V10-FSI Triebwerk, hier auf (durchaus noch immer ausreichende

) 420 PS gedrosselt. Auffälligste optische Neuerung sind die Tagfahrlich-LED-Bänder oberhalb der Lufteinlässe nebem dem Grill, in denen zuvor die Nebelscheinwerfer Platz fanden. Diese sind nun in die Hauptscheinwerfer integriert. Alles zu lesen in der neuen auto motor und sport, hier die amateurhaft auf die Schnelle
abfotografierte Artikeldoppelseite. Bei dem
GermanCarFans gibt es Spy Photos vom S6 Avant:

Audi S6 Avant
Update: Nun sind alle Infos auch bei
Audi selbst zu finden, weitere Details gibt's auf
germancarfans.com.

Audi S6
Donnerstag, 29. Dezember 2005
Der Name lügt nicht: DivX-codierte Videos (samt Ton, versteht sich) im Browser spielt dieses schlanke Tool ab, und zwar ohne dass die Datei auf einem Streamingserver liegen muss. Quasi wie bei
Apples QuickTime, dort lassen sich die Videos aber nur in der kostenpflichten Pro-Version direkt speichern, das DivX Plug-In erledigt dies automatisch und kostenfrei. Obwohl noch im Beta-Stadium befindlich, eine absolut runde Sache, für die mir auch schon ein
1a Anwendungsszenario eingefallen ist...
Den
Dowload und drei Einsatzbeispiele (z.B. den
X-Men 3 Trailer) findet man bei den
DivX Labs.

DivX Browser Plugin
[via Golem]
Dienstag, 27. Dezember 2005
Es begann damit, dass eine böse Mail im Posteingang sich nicht öffnen lies:

Böses Outlook #1a

Böses Outlook #1b
Also ab damit in den Papierkorb. Geht aber auch nicht:

Böses Outlook #1c
Ganz besonders häßlich ist es aber wenn sich die Mail auch nicht als gelesen markieren lässt und so permanent fettgedruckt und im Suchordner "Ungelesene Nachrichten" verbleibt.
scanpst.exe meldete zwar Fehler, behob sie angeblich auch, das Problem blieb aber in gleicher Form bestehen. Auch wiederholte Durchläufe brachten keine Verbesserung.
"Verfluchtes Outlook!" vollständig lesen
Mittwoch, 21. Dezember 2005
Lifestyle pur sollen diese Bilder wohl ausdrücken, der Realitätsbezug bleibt bei den Aufnahmen zu Tchibos "
Design-Notebook" jedoch etwas auf der Strecke:

Natürliche Haltung #1

Natürliche Haltung #2 (man beachte die CDs)
Die Headline hätte auch "Frauen und Notebooks" heißen können - aber das wäre böse...
Freitag, 16. Dezember 2005
In der äußerst lesenswerten Newsmeldung auf
ComputerBase zur "semi-öffentlichen" Beta 1 des Nachfolgers vom Windows (MSN) Messenger heißt es unter anderem:
Ein ganz großes Thema, und ein Feature, auf das die Entwickler des Live Messenger besonders stolz sind, sind die im englischen auf die Bezeichnung hörenden „Sharing Folders“, im deutschen einfach nur „Freigegebene Ordner“ genannt. Die Idee dahinter ist simple: Für jeden Kontakt kann ein gemeinsam genutzter Ordner festgelegt werden, der dem anderen Gesprächspartner automatisch zur Verfügung steht. Wer das nicht will, kann das Feature selbstverständlich deaktivieren und kann dem Kontakt auf althergebrachte Weise Dateien zukommen lassen.

Windows Live Messenger
"Windows Live Messenger mit Top-Features" vollständig lesen
Mittwoch, 30. November 2005
Was ist 2,57 m lang, 1,52 m hoch, 99 cm breit, wiegt 1,4 Tonnen, entwickelt ein Drehmoment von unglaublichen 1.355 nm und ist bis zu 240 km/h schnell?!
Richtig, der Tango T600 von Commuter Cars:

Commuter Cars Tango T600

Commuter Cars Tango T600
Mehr zur "Schmalspur-Granate" bei
Auto Motor und Sport.
Dienstag, 29. November 2005
Das soll "Avivo XCode" von ATI leisten, eine Software, die nur mit Grafikkarten der neuen Radeon X1-Reihe läuft. Klingt höchst interessant und scheint wirklich zu funktionieren. Mehr dazu im knappen
Artikel bei CHIP Online.

ATI Avivo XCode
Montag, 28. November 2005
Titelthema der aktuellen Auto Bild ist der neue VW Scirocco. Und der macht einen ganz fabelhaften Eindruck. Golf VI-Basis, Motoren vorerst vom 1.4 TSI (140/ 170 PS) bis zum 2.0 TFSI (200 PS) (geplant ist sogar ein R20...) und nach diesen ersten Computerbildern hervorragend proportioniert. Auf genau so etwas habe ich ja gewartet: Ein kompaktes Coupé aus dem VAG-Konzern zu erschwinglichen Preisen

. Sein Messedebüt soll er auf dem Genfer Salon 2007 feiern und ein Jahr später dann beim Händler stehen.
Bilder werden die nächsten Tage nachgereicht, sobald der Artikel online steht - abfotografiert ist suboptimal.
Update:
Artikel:
AUTO BILD-Vorschau VW Scirocco: Der Volks-Sportwagen
Freitag, 25. November 2005

Eigentlich wollte ich hier keine Meldungen über neue Software-Releases bringen, aber Regeln sind bekanntlich da, um gebrochen zu werden.
Nach schier endlosen Betas und Release Candidates ist heute nun endlich die Final von
PHP 5.1.0 erschienen - und das ist toll

. Der
ChangeLog fällt dabei erwartungsgemäßg enorm umfangreich aus.
Die Key Features laut der
Release-Note auf php.net:
- Komplettes Rewrite des Datums-Handling-Codes, mit verbesserter Zeitzonen-Unterstützung
- Signifikante Performance-Verbesserung im Vergleich mit PHP 5.0.x
- Die PDO Extension ist nun standardmäßig aktiviert
- Über 30 neue Funktionen in verschiedenen Erweiterungen und in der eingebauten Funktionalität
- Bundled Libraries, PCRE und SQLite auf die neuesten Version upgegraded
- Über 400 verschiedene Bug Fixes
- PEAR auf Version 1.4.5 upgegraded
Weitere Infos gibt's bei
Golem.
Update:
PHP 5.1.1 ist raus - das ging schnell

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