Teil 1 reichte noch nicht? Gut, weiter geht's:
Die Firma Hermstedt bringt nach ihrem
Hifidelio Music Center nun einen Client namens
Hifidelio ST-64, der als Satellit über LAN oder WLAN Musik streamen und auf seinen Stereoboxen wiedergeben kann. Letztere sind fest integriert und volldigital angebunden, die einzige D/A-Wandlung erfolgt durch die Lautsprecher-Membran. Das hochauflösende Display und eine iPod-ähnliche Menüführung gewährleisten eine komfortable Bedienung. Unterstützt wird aber nicht nur der Zugriff auf das hauseigene Music Center, per UPnP/AV und DAAP kann auf jede Musikbibliothek zugegriffen werden, die eines dieser Protokolle unterstützt, z.B. iTunes. Radioempfang (FM und über Internet) beherrscht der Knirps ebenfalls, außerdem gibt's eine Weckfunktion mit Funkuhr. Sogar eine Fernbedienung ist dabei - Besitzer des großen Music Centers schauen diesbezüglich noch immer in die Röhre. Auch ein optischer S/PDIF-Anschluss ist an Board.
Insgesamt ein recht überzeugendes Angebot, wäre der Preis, den Jörg Hermstedt persönlich auf Anfrage nannte, nicht ein wenig hoch: Etwa 400,- € soll der Spaß kosten.

Hifidelio ST-64
Apropos Spaß: Herr Hermstedt war durch den überlauten Nebenstand so sehr genervt, dass er sich kurz entschuldige, um dort für Ruhe zu sorgen - leider ohne Erfolg. Zur Beruhigung musste er anschließend ziemlich tief Luft holen... Klingt nicht besonders wild, wären da nicht zuvor noch heitere Kommentare zu Schusswaffengesetzen gewesen

... Zurecht allerdings.
Das Hauptthema der IFA war ohne Frage
HDTV. Vermutlich gab es mehr Displays dort als Besucher. Ob als Fernseher, Monitor, beides, oder was ganz anderes - Bildschirme einfach überall, so weit das Auge sah. Wenn
Panasonic hier schon nicht durch pure Größe bestechen konnte (siehe Teil 1), dann auf jeden Fall durch Design: